Manuelle Datenpflege frisst Zeit. Bei vielen Schweizer Händlern verschwinden täglich Stunden damit, Bestände, Preise und Bestellungen von Hand zwischen ERP und Shop abzugleichen. Bestway Schweiz kennt dieses Problem aus erster Hand. Heute laufen diese Prozesse automatisch, und das Team hat pro Tag rund viereinhalb Stunden zurückgewonnen.

Diese Case Study zeigt, wie wir das umgesetzt haben, mit welcher Architektur, und welche Ergebnisse messbar geworden sind. Kein Marketing-Glanz, sondern das echte Projekt.

Auf einen Blick

  • Kunde: Bestway Schweiz (Moodi AG), führender Anbieter von Pools und Outdoor-Produkten, B2C.
  • Plattform: Adobe Commerce (Magento 2) mit Abacus ERP-Anbindung über die DevQon-Customize API, Google Shopping und managed Hosting.
  • Ergebnis: 4.5 Stunden manuelle Arbeit pro Tag eliminiert, 100 % ERP-Synchronisation, 3× mehr Google-Shopping-Reichweite, 99.9 % Uptime.
  • Dauer: 4 Monate von Kickoff bis Go-live, inklusive ERP und Google Shopping.

Die Ausgangslage: ein wachsender Shop ohne Anbindung

Bestway Schweiz verkauft Pools, Whirlpools und Outdoor-Produkte an Endkunden. Das Sortiment wuchs, die Plattform wuchs nicht mit. Vier Probleme standen im Weg.

Keine ERP-Anbindung. Bestände, Preise und Bestellungen wurden manuell gepflegt. Das war fehleranfällig, zeitintensiv und liess sich nicht skalieren. Eine direkte Abacus-Integration war zwingend.

Begrenzte Sichtbarkeit. Ohne Google-Shopping-Anbindung blieb ein grosser Vertriebskanal ungenutzt. Mitbewerber mit aktiven Shopping-Kampagnen dominierten die Suche.

Schlechte Produktfindung. Wachsendes Sortiment, aber keine smarten Filter und keine schnelle Suche. Kunden fanden Produkte nicht schnell genug, die Absprungrate war entsprechend hoch.

Kein professionelles Hosting. Ohne dediziertes Hosting und laufende Betreuung fehlte die Basis für eine stabile, sichere und hochverfügbare Plattform.

Kurz: Der Shop funktionierte, aber jeder Tag kostete Zeit, die niemand mehr hatte.

Die Lösung: was wir gebaut haben

Wir haben Bestway auf Adobe Commerce (Magento 2) gestellt und drei Bausteine kombiniert.

Adobe Commerce mit erweiterter Suche. Eine massgeschneiderte Instanz mit AJAX-Echtzeitsuche und intelligenten Kategoriefiltern, ausgelegt auf das Outdoor- und Freizeitsortiment. Kunden finden Produkte heute in Sekunden.

Abacus ERP über die DevQon-Customize API. Das Herzstück. Ein bidirektionaler, vollautomatischer Datentransfer zwischen Shop und Abacus. Artikel, Preise und Lagerbestände fliessen aus Abacus in den Shop, Bestellungen laufen automatisch zurück ins ERP. Kein manueller Eingriff, keine Doppelpflege.

Google Shopping und Social-Login. Eine vollständige Google-Shopping-Integration für direkte Produktsichtbarkeit in der Suche, ergänzt durch Social-Login, Google-Bewertungen und ein Gutscheinsystem für mehr Conversion.

Dazu kommt managed Hosting mit Backups, Sicherheitsupdates und Monitoring, damit sich Bestway auf das Kerngeschäft konzentrieren kann.

Wenn Sie wissen wollen, wie eine solche Anbindung technisch funktioniert, finden Sie die Details im Abacus Webshop-Anbindung Guide.

Die Ergebnisse: echte Zahlen

Das Projekt ist messbar, und die Zahlen sprechen für sich.

Und praktisch keine Bestellfehler mehr. Wo vorher Tippfehler und Doppelpflege passierten, läuft heute alles über eine Datenquelle.

„Dank DevQon ist unser Shop jetzt effizienter und benutzerfreundlicher als je zuvor. Die Integration mit Abacus ERP und die Google-Shopping-Anbindung haben unsere Prozesse und Reichweite erheblich verbessert. Die laufende Betreuung und das zuverlässige Hosting geben uns die Sicherheit und eine leistungsfähige Plattform, auf die wir uns täglich verlassen können."

— J. Keller, Inhaber, Bestway-Shop.ch

Wie wir gearbeitet haben

Das Projekt lief in drei Phasen.

Discovery und Anforderungen. Ein gemeinsamer Workshop zur Analyse der bestehenden Prozesse, der ERP-Struktur und der Kundenbedürfnisse. Hier wurde definiert, welche Felder automatisch synchronisiert werden und welche Prioritäten Shop, Integration und Marketing-Kanäle haben.

Entwicklung und Integration. Die Adobe-Commerce-Architektur entstand parallel zur Abacus-Schnittstelle über die DevQon-Customize API. In enger Abstimmung mit dem Bestway-Team, iterativ bis zur produktionsreifen Lösung.

Go-live und Betreuung. Ein stufenweiser Go-live mit vollständigem Monitoring, Aktivierung von Google Shopping und Begleitung nach dem Launch. Seither läuft das Hosting mit Backups, Sicherheitsupdates und technischem Support.

VORHER → NACHHER · BESTWAY VORHER 4.5 Std./Tag manuelle Arbeit · Fehler NACHHER 0 Std./Tag 100 % Sync · 0 Fehler Von 4.5 Stunden manueller Arbeit pro Tag zu null.

Nicht nur ein Projekt: das Muster dahinter

Bestway ist kein Einzelfall. Dieselbe Logik, Abacus sauber an Magento oder Adobe Commerce anzubinden, haben wir auch in anderen Branchen umgesetzt.

Leomat AG betreibt einen Adobe-Commerce-B2B-Shop mit bidirektionaler Abacus-Integration. Kundenstaffelpreise kommen in Echtzeit direkt aus dem ERP, der Pflegeaufwand sank um rund 95 Prozent.

Prematic AG verbindet Magento 2, Abacus und Pimcore PIM. Über 15'000 Industrieartikel werden zentral gepflegt und vollautomatisch in den B2B-Shop publiziert.

Drei Kunden, drei Branchen, ein Prinzip: Wenn das ERP und der Shop dieselbe Sprache sprechen, verschwindet die manuelle Arbeit.

Was Sie daraus mitnehmen

Die wichtigste Lektion aus dem Bestway-Projekt ist nicht technisch. Sie ist wirtschaftlich. Die viereinhalb Stunden pro Tag waren vorher unsichtbar, weil sie sich auf viele kleine Handgriffe verteilten. Erst die Automatisierung hat sie sichtbar und nutzbar gemacht.

Und jetzt ehrlich: Nicht jeder Shop braucht sofort die volle Integration. Wenn Sie wenige Artikel und kaum Preisänderungen haben, rechnet sich der Aufwand langsamer. Sobald aber Sortiment, Bestellvolumen oder Preiskomplexität wachsen, wird die manuelle Pflege schnell teurer als die Anbindung.

Fazit und nächster Schritt

Zusammengefasst: Bestway Schweiz hat mit Adobe Commerce und einer vollautomatischen Abacus-Anbindung pro Tag rund 4.5 Stunden manuelle Arbeit eliminiert, die ERP-Synchronisation auf 100 Prozent gebracht und die Google-Shopping-Reichweite verdreifacht, bei 99.9 Prozent Uptime und vier Monaten Projektdauer. Der Hebel war nicht ein einzelnes Feature, sondern die saubere Verbindung von ERP und Shop.

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