Immer wieder dieselben Fehler bei Produktdaten? Vielleicht ist es Zeit für ein PIM. Hier erfährst du, woran du erkennst, ob sich die Investition lohnt, und wie du dir damit viel Excel, E-Mail und Augenrollen sparst.
Wie du aufhörst, Produktdaten hinterherzurennen, und endlich den Überblick behältst
Die Produktbeschreibung fehlt, das Bild ist veraltet, und die Masse stimmen auf der Website, im Katalog und auf Amazon natürlich mal wieder nicht überein. Wer so seinen Alltag beschreibt, weiss: Produktdatenchaos ist kein Luxusproblem, sondern echtes Daily Business.
Die Lösung? Ein Product Information Management.
Die Frage? Lohnt sich das wirklich?
Die ehrliche Antwort: Kommt drauf an, aber wahrscheinlich ja.
Was ist ein PIM überhaupt (und was nicht)?
PIM steht für Product Information Management. Klingt erstmal trocken, ist aber die wahrscheinlich grösste Erleichterung für alle, die mit Produktdaten zu tun haben.
Ein PIM ist kein weiteres Excel-Tabellen-Monster, sondern eine zentrale Plattform, in der du alles zu deinen Produkten verwalten kannst:
- Artikeltexte
- Bilder & Videos
- technische Daten
- Varianten
- Sprachen
- Vertriebskanäle
- … und das alles sauber strukturiert und übersichtlich
Kurz gesagt: Du pflegst die Daten einmal, und verteilst sie dann dahin, wo sie gebraucht werden. In den Shop, auf Marktplätze, in den Printkatalog, ins B2B-Portal oder zum Vertriebsteam.
Wann macht so ein PIM wirklich Sinn?
Nicht jede Firma braucht sofort ein PIM. Aber viele merken irgendwann: So wie wir’s gerade machen, geht’s nicht mehr lange gut.
Hier ein paar Situationen, in denen es wirklich Gold wert ist:
1. Du hast mehr als einen Vertriebskanal
Shop, Amazon, Print, PDF-Kataloge, und überall sollen dieselben Infos stehen? Viel Spass beim händischen Nachpflegen. Oder eben: PIM.
2. Du arbeitest international oder mehrsprachig
Wenn „Produktbeschreibung“ auf fünf Sprachen gepflegt werden muss, willst du das nicht mehr in Excel machen. Vertrau uns.
3. Mehrere Teams arbeiten an denselben Daten
Marketing braucht andere Inhalte als der Einkauf, der Vertrieb braucht beides, und alle fragen dich ständig: „Ist das die aktuelle Version?“ PIM sagt: Ja.
4. Immer wieder dieselben Infos nachpflegen, klingt bekannt?
Copy-Paste in fünf Tools? Willkommen im Mittelalter. Ein PIM übernimmt das automatisch, kanalgenau und aktuell.
ROI eines PIM-Systems: Wann sich die Investition wirklich lohnt
Ein Product Information Management System kostet, klar. Aber was bringt es wirklich? Der ROI (Return on Investment) eines PIM lässt sich einfacher berechnen, als viele denken – vor allem, wenn man typische Kostentreiber im Produktdaten-Management betrachtet:
1. Time-to-Market verkürzen
Neue Produkte schneller live schalten heisst: schneller Umsatz generieren.
Angenommen, ein neues Produkt braucht heute 10 Tage, um in allen Kanälen veröffentlicht zu werden. Mit PIM reduzieren sich Freigaben, manuelle Korrekturen und Medienbrüche, und das Produkt ist in 2 Tagen live. Das bedeutet bis zu 80 % schnellere Time-to-Market und deutlich früheres Umsatzpotenzial.
2. Korrektur- und Pflegeaufwand senken
Wie viele Stunden verbringt dein Team mit:
– Copy-Paste von Produkttexten
– Excel-Chaos aufräumen
– Daten für Marktplätze & Printkataloge anpassen?
Wenn du hier 20 % – 50 % der Arbeitszeit sparst, rechnet sich das PIM oft schon in wenigen Monaten. Allein durch entlastete Teams und strukturierte Prozesse.
3. Retouren reduzieren
Fehlende oder fehlerhafte Infos sind ein Hauptgrund für Rücksendungen. Ein PIM sorgt für saubere, vollständige Produktdaten, und damit für weniger Retouren, weniger Kosten und zufriedenere Kunden. Selbst eine Senkung der Retourenquote um 2–3 % kann bei grossem Sortiment mehrere Tausend Euro im Jahr sparen.
Ein PIM-Projekt lohnt sich, wenn du viele Produkte, viele Kanäle und ein wachsendes Team hast. Der ROI zeigt sich oft schon nach wenigen Monaten, nicht nur in Zahlen, sondern auch im Arbeitsalltag: Weniger Stress, weniger Fehler, mehr Fokus auf Wachstum.

„Aber wir haben doch schon ein ERP …“
Ja, das hören wir oft.
Und ja, dein ERP weiss, wie viele Stück auf Lager sind, wann geliefert wird und was es kostet.
Aber was dein ERP nicht kann: ansprechende Texte, schicke Bilder, SEO-optimierte Beschreibungen und Sprachen für verschiedene Zielmärkte verwalten.
Genau dafür brauchst du ein PIM.
Und das Beste: Bei DevQon bauen wir dir eine saubere Schnittstelle zwischen PIM und ERP. Kein Datenchaos, keine Dopplungen, einfach sauber gepflegt.
Fazit: Ein PIM ist kein Luxus, es ist gesunder Menschenverstand
Je mehr Produkte, Märkte und Kanäle du hast, desto wichtiger ist saubere Datenpflege. Und je länger du ohne PIM arbeitest, desto teurer wird’s, durch Zeit, Nerven, Retouren und Frust.
Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, deine Produktdaten neu zu denken. Sprich mit uns.
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E-Commerce- und Web-Spezialistin bei DevQon. Online einfach nur dabei sein? Langweilig. Sie sorgt dafür, dass Unternehmen im Netz auffallen: schnell, sichtbar und ohne digitalen Ballast. Mit über fünf Jahren Erfahrung in Shopify und Magento weiss sie: Ein langsamer Shop ist wie ein Kaugummi im Getriebe. Ob Webshop, Website oder Online-Marketing, sie bringt digitale Projekte auf Tempo und hilft, aus Besuchern begeisterte Kunden zu machen.